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Verantaltungshinweis Berlin

Donnerstag, August 25th, 2011

Neue Reden an die deutsche Nation. Über die linke “Türken Raus!”-Ideologie

Veranstaltung zur ideologischen Verstrickung rechter und linker “Islamkritik”

Hat sich eine linke Gruppierung mit ihrer Ahmedinejadsympathie 2009 unmöglich und lächerlich gemacht, folgen ihnen spätestens 2011 die linksnationalen Islamkritiker mit ihrem ewigen Islamkram.

Nicht nur weltgeschichtliche Ereignisse ereignen sich zweimal, zuerst als Tragödie, dann als Farce, auch auf idealistische Wirklichkeits­zugänge trifft das zu. Schwor Fichte noch die deutsche Nation auf den französischen Feind ein, so hat sich daran bis heute nichts geändert. Die Nation gilt weiterhin [als] das Subjekt der Geschichte und die Menschen [werden] feinsäuberlich in Kollektive einsortiert, woraus auch alles entspringt: die Sitten, die Kultur und schließlich der ökonomische Stand.

Im Vortrag von Attila Steinberger wird es nicht um Fichte und den Hass auf die Franzosen, sondern vielmehr um den linksnationalen Idealismus in seiner islamkritischen Verfallsform und ihrem selbstgesetzten Hass auf Moslems unter dem Deckmantel der “Feindaufklärung” gehen.

Org: North East Antifascists (NEA)
Veranstaltung auf Facebook
Mo., 29. August 2011 | 19:00 Uhr | Café Morgenrot | Kastanienallee 85 | Berlin

via zusammen handeln

Der Orientalismus der (Homo)Sexualität

Montag, Juni 14th, 2010

Veranstaltungshinweis zum CSD – oder wie es jetzt heißt: „Gay Pride“ – in Köln:

Der von Edward Said 1978 geprägte Begriff „Orientalismus“ bezeichnet den eurozentrischen westlichen Blick auf den Orient bzw. die arabische Welt. Sein Werk ist ein wichtiger Beitrag für die aktuelle postkoloniale Wissenschaft und zeigt, wie sehr der Blick auf den Orient von kolonialistischen Annahmen geprägt ist. So werden heute sexuelle Pressionen in islamischen Staaten oft zur Unterstützung einer Argumentation benutzt, die Muslime als „rückständig“ darstellt. Diese Wahrnehmung ist auch charakteristisch für die hiesigen politischen Reaktionen auf die Verfolgung iranischer Männer, die Sex mit Männern haben. Statt daraus ein Argument für die Liberalisierung des Asylrechts zu machen, wird häufig eine Verschärfung des Zuwanderungsgesetzes gefordert, um „das Vormoderne aus dem Westen auszusperren“. Entsprechend müssen lesbische und schwule Flüchtlinge weiter mit ihrer Ausweisung rechnen, während gleichzeitig überlegt wird, die Toleranz gegenüber homosexuellen Lebensweisen zur Voraussetzung einer Einbürgerung nach Deutschland zu machen.

Vortrag und Diskussion mit Georg Klauda, Berliner Soziologe und Autor des Buchs Die Vertreibung aus dem Serail: Europa und Heteronormalisierung der islamischen Welt (Hamburg: Männerschwarm, 2008).

Zeit: Do., 24. Juni 2010, 19:30 Uhr.
Ort: RUBICON Köln, Rubensstraße 8-10.