Archiv für das 'USA'-tag
“A child of textile mill workers reacts to recent news about a certain would-be president and how he’s earned his millions.”

Quelle: Wikipedia/The November Coalition.
Dazu eines der wichtigsten Bücher des letzten 10 Jahre:
— Loïc Wacquant, Bestrafen der Armen: Zur neoliberalen Regierung der sozialen Unsicherheit. Opladen: Budrich, 2009.
“This is like America, this is phantastic!”
Aus der Debatte um den republikanischen Antikriegskandidaten Ron Paul und die von ihm zwar nicht selbst verfassten, aber mit seinem Namen versehenen Newsletter aus der Zeit zwischen 1989 und 1994 hebt sich vor allem ein Text der liberalen Zeitschrift reason positiv hervor. Im Unterschied zu den interessierten Skandalartikeln von Neokonservativen und jenes kleinen Kreises linker Bellizisten, den es bedauerlicherweise auch in den USA gibt, spricht er nämlich ehrlich aus, wie nicht nur Dr. Pauls Ghostwriter vor 20 Jahren, sondern ein Großteil der gesamten Republikanischen Partei bis heute tickt. Um es gleich vorwegzunehmen: es geht darum, dass Rassismus in den letzten Jahrzehnten für einen systematischen Angriff auf den Sozialstaat instrumentalisiert wurde, indem man stets aufs Neue das Ressentiment der “Rednecks” – der sich über ihre Hautfarbe identifizierenden Mitglieder der weißen Arbeiterschaft des Südens – gegen die afroamerikanische Unterschicht mobilisierte. “Die Ordnung”, ließ sich etwa einer der Newsletter von Ron Paul & Associates im Jahr nach den Rodney King Riots von 1992 vernehmen, “wurde in L.A. erst wiederhergestellt, als es für die Schwarzen Zeit wurde, ihre Wohlfahrtsschecks abzuholen.” Die Autoren Julian Sanchez und David Weigel von reason situieren diesen Rassismus in einem größeren strategischen Kontext: (Continue...)
Mmh, was passiert eigentlich, wenn ein Präsidentschaftskandidat in den amerikanischen Vorwahlen Stellung gegen Krieg, Folter und Imperialismus bezieht und damit erstaunlich großen Zuspruch von den registrierten Wähler_innen seiner Partei erhält? Mmh, mal überlegen… Das hier?
Rap, nicht Antilopenscheiße.
According to the poll, 89% of Muslim Americans say there is never a justification for attacks on civilians, compared to 79% of Mormon Americans, 75% of Jewish Americans, and 71% of Protestant and Catholic Americans. [...] Despite this surprisingly high Muslim opposition to attacks against civilians, most Americans of other faiths, according to the poll, feel Muslim Americans do not speak out often enough against terrorism.
(Ha’aretz, 2 Aug 2011.)
In den nächsten 48 Stunden könnte die Entscheidung über die sog. “Kill the Gays” Bill fallen, ein Gesetzentwurf in Uganda, der lebenslange Haft für einfache und die Einführung der Todesstrafe für “erschwerte” Homosexualität vorsieht. Eine Online-Petition, die bereits 300.000 Menschen unterzeichnet haben, fordert Präsident Yoweri Museveni auf, sein Veto gegen das Gesetz einzulegen. (Wäre schön, wenn du das auch unterschreibst!)
Der folgende Dokumentarfilm beleuchtet auf 45 Minuten die Hintergründe des Gesetzes und die Verstrickung US-amerikanischer Fundamentalisten – jener Missionaries of Hate, die dem Film den Titel gaben – in die Verbreitung einer fanatischen, religiös ideologisierten Form von Homophobie in Afrika.




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