Eine von Fox News im Januar 2010 vorgestellte Forschungsstudie des US-Militärs thematisiert zum ersten Mal das notorisch homophobe Verhalten amerikanischer Soldaten gegenüber afghanischen Männern. Im Zentrum steht jedoch, wie zu erwarten, nicht die kritischen Reflexion eigener gesellschaftlicher Normen, sondern die Aufforderung an die Soldaten, “eine wichtige soziale Kraft, die der paschtunischen Kultur zugrundeliegt”, richtig zu verstehen und entsprechend exotistisch einzuordnen.
The study, obtained by Fox News, found that Pashtun men commonly have sex with other men, admire other men physically, have sexual relationships with boys and shun women both socially and sexually — yet they completely reject the label of “homosexual.”
Nicht dass die US-amerikanischen Soldaten “homo” und “gay” als Beleidigungen einführen, um die männliche afghanische Bevölkerung nach den Kategorien von “normal” und “anormal” durchzusortieren, sondern dass sich paschtunische Männer allen Ernstes weigern, sich mit diesen Beleidigungen positiv zu identifizieren, stellt für die Studie (oder zumindest Fox News) das eigentlich Bemerkenswerte dar. So wird der Schwarze Peter für die homophoben Ausflipper amerikanischer Soldaten einfach an die afghanische Gesellschaft weitergegeben. (mehr …)
Eine von Fox News im Januar 2010 vorgestellte Forschungsstudie des US-Militärs thematisiert zum ersten Mal das notorisch homophobe Verhalten amerikanischer Soldaten gegenüber afghanischen Männern. Im Zentrum steht jedoch, wie zu erwarten, nicht die kritischen Reflexion eigener gesellschaftlicher Normen, sondern die Aufforderung an die Soldaten, “eine wichtige soziale Kraft, die der paschtunischen Kultur zugrundeliegt”, richtig zu verstehen und entsprechend exotistisch einzuordnen.
The study, obtained by Fox News, found that Pashtun men commonly have sex with other men, admire other men physically, have sexual relationships with boys and shun women both socially and sexually — yet they completely reject the label of “homosexual.”
Nicht dass die US-amerikanischen Soldaten “homo” und “gay” als Beleidigungen einführen, um die männliche afghanische Bevölkerung nach den Kategorien von “normal” und “anormal” durchzusortieren, sondern dass sich paschtunische Männer allen Ernstes weigern, sich
Requires no comment …
OT: “Pashtun translator Flirts with American soldiers LOL”
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OT: “Pashtun translator Flirts with American soldiers LOL”
Es ist ja seit zehn Jahren so richtig aus der Mode gekommen, in der “radikalen” deutschen Linken noch von Imperialismus zu sprechen – nur weil Antiimperialisten, zugegebenermaßen, nicht immer alle Tassen im Schrank haben.
Deshalb ein paar simple Fakten, wovon da eigentlich abstrahiert wird – und wofür diese Linke nicht mal mehr ein Lexem besitzen zu müssen glaubt:
Es ist ja seit zehn Jahren so richtig aus der Mode gekommen, in der “radikalen” deutschen Linken noch von Imperialismus zu sprechen – nur weil Antiimperialisten, zugegebenermaßen, nicht immer alle Tassen im Schrank haben.
Deshalb ein paar simple Fakten, wovon da eigentlich abstrahiert wird – und wofür diese Linke nicht mal mehr ein Lexem besitzen zu müssen glaubt:
In dem ansonsten eher mittelmäßigen Streifen “The Sum of Us” (Australien, 1994) gibt es eine ziemlich eindrucksvolle Szene, in der sich einer der Protagonisten in einem Flashback an die gewaltsame Trennung seiner gebrechlichen, alten Mutter von ihrer Geliebten erinnert. Ihre Beziehung wird von ihrer Familie “ignoriert”, wie nicht vorhanden betrachtet, um sie allein im Altersheim unterbringen zu können. Kurze Zeit später verstirbt sie dort. Dieser ultimative, auf einer wahren Begebenheit beruhende und bis dahin noch ganz unerzählte homophobe Alptraum ist jetzt in Kalifornien ein weiteres Mal Wirklichkeit geworden:
“Clay and his partner of 20 years, Harold, lived in California. Clay and Harold made diligent efforts to protect their legal rights, and had their legal paperwork in place—wills, powers of attorney, and medical directives, all naming each other. Harold was 88 years old and in frail medical condition, but still living at home with Clay, 77, who was in good health.
“One evening, Harold fell down the front steps of their home and was taken to the hospital. (mehr …)
In dem ansonsten eher mittelmäßigen Streifen “The Sum of Us” (Australien, 1994) gibt es eine ziemlich eindrucksvolle Szene, in der sich einer der Protagonisten in einem Flashback an die gewaltsame Trennung seiner gebrechlichen, alten Mutter von ihrer Geliebten erinnert. Ihre Beziehung wird von ihrer Familie “ignoriert”, wie nicht vorhanden betrachtet, um sie allein im Altersheim unterbringen zu können. Kurze Zeit später verstirbt sie dort. Dieser ultimative, auf einer wahren Begebenheit beruhende und bis dahin noch ganz unerzählte homophobe Alptraum ist jetzt in Kalifornien ein weiteres Mal Wirklichkeit geworden:
“Clay and his partner of 20 years, Harold, lived in California. Clay and Harold made diligent efforts to protect their legal rights, and had their legal paperwork in place—wills, powers of attorney, and medical directives, all naming each other. Harold was 88 years old and in frail medical condition, but still living at home with Clay, 77, who was in good health.
“One evening, Harold fell
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