Posts Tagged ‘okkupation’

Zionism and Cohabitation: Micha Brumlik und Judith Butler im Gespräch

Sonntag, Dezember 9th, 2012


Eine Diskussionsveranstaltung des Jüdischen Museums Berlin

Who started? Amira Hass über den Gaza-Krieg

Donnerstag, November 22nd, 2012

Am 19. November 2012 veröffentlichte die isra­elische Tageszeitung Ha­aretz einen viel­beachteten Artikel der preisgekrönten linken Journalistin Amira Hass, der die Legitimation des Gaza-Kriegs durch westliche Staatsführer wie Obama, Westerwelle und Merkel zum Thema hatte. Um eine inhaltliche Diskussion zu erleichtern, wurde der Artikel hier erstmals ins Deutsche übersetzt:

Israels ‚Recht auf Selbstverteidigung‘ – ein gewaltiger Propagandasieg

Durch die Unterstützung von Israels Gaza-Offensive haben westliche Staatsführer den Israelis eine Blankovollmacht erteilt, das zu tun, worin sie am besten sind: im Gefühl des eigenen Opferseins zu schwelgen und das palästinensi­sche Leiden zu ignorieren. (mehr …)

Palästinensische Queers wehren sich gegen „Pinkwashing“ von Kolonialismus und Krieg

Freitag, Dezember 17th, 2010

Am 2. bis 4. Dezember fand an der Humboldt-Universität in Berlin die Konferenz Fundamentalism and Gender statt. Ich gehöre leider nicht zum erlauchten Kreis derjenigen, die von solchen Veranstaltungen schon vorab erfahren. Und meistens auch hinterher nur, wenn es einen handfesten Skandal gegeben hat. So wie auch diesmal anlässlich der Einladung von Jasbir Puar, deren Buch Terrorist Assemblages ich hier zuhause – leider noch ungelesen – herumliegen habe.

Puars umstrittener Vortrag mit dem Titel „Beware Israeli Pinkwashing“ richtete sich gegen den Versuch der Instrumentalisierung palästinenscher „Lesben und Schwuler“ mit dem Ziel, Unterstützung für die Kriegs- und Besatzungspolitik des Staates Israel einzuwerben. Hierbei handelt es sich um eine altbekannte Kritik, seit Blair Kuntz im August 2006 seinen Aufsehen erregenden Essay „Queer as a Tool of Colonial Oppression: The Case of Israel/Palestine“ auf ZNet veröffentlichte. Als besonders degoutant erscheint diese Instrumentali­sierung vor allem deshalb, weil Israel palästinensischen „Queers“ noch in keinem einzigen bekannten Fall Asyl gewährt hat, während es das Thema propagandistisch ausschlachtet, um sich selbst als Leuchtfeuer der Menschrechte zu feiern – und so darüber hinwegzutäuschen, dass es diese Rechte in den palästinensischen Gebieten als Besatzungsmacht regelmäßig mit Füßen tritt. (mehr …)