Posts Tagged ‘judith butler’

Zionism and Cohabitation: Micha Brumlik und Judith Butler im Gespräch

Sonntag, Dezember 9th, 2012


Eine Diskussionsveranstaltung des Jüdischen Museums Berlin

Class and Identity

Donnerstag, August 12th, 2010

Bemerkenswerte Gedanken des Bloggers Alex Blaze über Judith Butler, queeren (Anti)Rassismus und das Verhältnis von Klassen- und Identitätspolitik.

Angela Davis: Racism, Homophobia, Intersectionality

Mittwoch, August 4th, 2010

Angela Davis with some inspiring remarks on the occasion of Judith Butler’s refusal to accept the civil courage award from the organizers of Berlin’s gay pride march – some of whom, like Jan Feddersen, have a long record of racist statements given space to in liberal newspapers like the taz:

via NO HOMONATIONALISM

Partial transcript: (mehr …)

Homonationalismus, Jungle World und Judith Butler

Dienstag, August 3rd, 2010

Ausgerechnet in der Jungle World ist diese Woche eines der interessanteren Interviews mit Judith Butler zum Thema Homonationalismus erschienen. „Ausgerechnet“ deshalb, weil die Jungle World als antideutsche – oder sollten wir nicht vielmehr sagen: „islamkritische“ – Zeitung pikanterweise viele der von Butler kritisierten Positionen selbst vertritt. Das zeigt zugleich die verkürzte Perspektive des Begriffes „Homonationalismus“, sofern dieser allein auf Diskurse innerhalb der lesbisch-schwulen Szene bezogen wird, da auch ein beflissener Teil der deutschen Mehrheitsgesellschaft das Thema Homophobie seit Jahren zur Reformulierung rassistischer Grenzziehungen nutzt – ungeachtet der Tatsache, dass auch er nicht davon lassen kann, immer wieder auf homo- und transphobe Bilder zurückzugreifen. (mehr …)

„Von dieser rassistischen Komplizenschaft muss ich mich distanzieren“

Sonntag, Juni 20th, 2010

Judith Butlers Rede zur Ablehnung des Zivilcourage-Preises auf dem bürgerlichen CSD – mitsamt Gesichtsentgleisung der Veranstalter_innen, die auf die Kritik völlig unsouverän mit Beschimpfung jenes Teils des Publikums reagierten, der es gewagt hatte, dieser bösen Frau öffentlichen Beifall zu spenden:

via SUSPECT/No Homonationalism

Judith Butler verweigert Preisannahme

Sonntag, Juni 20th, 2010

CSD-Veranstalter bloßgestellt:

Judith Butler […] hat am Samstagabend einen Zivilcourage-Preis auf der CSD-Bühne am Brandenburger Tor abgelehnt. […] Die Veranstaltung sei ihr zu kommerziell ausgerichtet und richte sich nicht genügend gegen Probleme wie Rassismus und doppelte Diskriminierung […]. Ausdrücklich Lob bekamen von Butler Gruppen, die eine Art alternativen Christopher Street Day jedes Jahr in Kreuzberg organisieren. In dieser Berliner Subkultur werde sich noch mit den großen Fragen von Krieg und Frieden und sexueller Identität in einer modernen Gesellschaft auseinandergesetzt. Der alternative, sogenannte Transgeniale CSD findet in diesem Jahr nicht parallel zum großen CSD statt, sondern am 26. Juni.

Wer nicht weiß, wer Judith Butler ist: Eine ARTE-Dokumentation porträtiert die jüdisch-amerikanische Philosophin, Queer-Theoretikerin und, auch wenn das im Film viel zu kurz kommt: Antimilitaristin auf 52 Minuten:

Judith Butler: Queere Bündnisse und Antikriegspolitik

Donnerstag, Juni 17th, 2010

Keine Ahnung, ob es dafür überhaupt noch Karten gibt:

Judith Butler, die diesjährige Zivilcourage-Preisträgerin des Berliner Christopher Street Day 2010, widmet sich in ihrem Vortrag der Frage, welches Profil eine queere Politik haben muss, die sich als Teil einer Politik gegen den Krieg versteht. Von dieser Frage ausgehend, behandelt die amerikanische Philosophin Aspekte einer queeren Friedenspolitik, die queer nicht als Identitätskonzept, sondern als Bündnisform zu thematisieren sucht. Welche politische Rolle spielt queere Politik in einer Welt, in der Krieg alltäglich erscheint und viele Völker einem ständigen Bedrohungszustand hoffnungslos ausgeliefert sind? Wie muss sich queere Politik angesichts der globalen Herausforderungen der zunehmenden Militarisierung und fortgesetzten Kolonialisierung neu definieren, und ist eine queere Politik denkbar, die nicht zugleich auch eine anti-rassistische Bewegung ist? Wie können wir Bündnissen gegen nationalistische Abschottungspolitik beitreten, wenn diejenigen, für die und mit denen wir kämpfen, unsere Standpunkte nicht immer teilen?

Fr, 18. Juni 2010, 21:00 Uhr, Volksbühne Berlin, Großes Haus.