Posts Tagged ‘bak shalom’

Ideologische Kindersoldaten der NATO

Mittwoch, Mai 25th, 2011

In meiner Kindheit haben wir immer den folgenden Reim gesungen: „Benni, geh doch zur Bundeswehr / Benni, hol dir ein Schießgewehr / Benni, dann schießt du alle tot / Benni, du bist ein Voll…“ Nicht anderes fällt mir dazu ein:

Worüber die jW nicht schreibt ist, dass sämtliche Änderungsanträge aus NRW und Hamburg, die die gegenwärtigen Kriege als “neo-imperialistisch” einschätzen, keine Mehrheit gefunden haben. Die Arbeit des BAK Shalom zeigt Wirkung!

Skandal: Zweck der Gaza-Flotte gar nicht humanitär, sondern politisch!

Sonntag, Juni 6th, 2010

Der AIPAC-Aussteiger M. J. Rosenberg über das Farce-Argument – zu finden etwa bei BAK Shalom -, die Gaza-Flotte habe ja gar nicht (primär) Hilfsgüter verteilen wollen. Ihr sei es in Wirklichkeit um einen Bruch der Blockade gegangen! Unfasslich:

Das erste, was man über das Gaza-Flotten-Desaster wissen muss, ist, dass es die Absicht der Aktivisten an Bord war, die israelische Blockade zu durchbrechen. Die Auslieferung der Embargowaren war Nebensache.

In anderen Worten: die Aktivisten waren wie die Bürgerrechtsdemonstranten, die sich überall im Süden [der USA] an segregierte Imbisstheken setzten und sich weigerten zu gehen, bis sie bedient wurden. Ihr Ziel war nicht wirklich, Frühstück zu bekommen. Es bestand darin, die Rassentrennung zu beenden.

Diese Tatsache ist so offensichtlich, dass man kaum glauben mag, dass die „Pro-Israel“-Lobby es als Anklage benutzt.

Selbstverständlich war das Ziel der Flotte, die Blockade zu durchbrechen. Selbstverständlich provozierte Martin Luther King die Zivilbehörden des Südens, um die Rassentrennung zu durchbrechen. […]

Das Entscheidende ist, dass die Männer und Frauen der Flotte jedes Recht hatten zu versuchen, eine illegale Blockade zu zerstören, zu deren Verhängung Israel keine rechtliche Befugnis hatte und welche darauf angelegt war, die Bevölkerung von Gaza einer kollektiven Bestrafung zu unterziehen.

Gefunden bei schmok

Wenn Täter-Enkel sich empören: Finkelstein, Antisemitismus und Israel

Montag, Februar 15th, 2010

Am 26. Februar soll der amerikanische Politikwissenschaftler Norman Finkelstein, unter anderem auf Einladung der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost, in Berlin einen Vortrag halten, der den etwas sperrigen Titel trägt: „Ein Jahr nach dem Überfall der israelischen Armee auf Gaza – die Verantwortung der deutschen Regierung an der fortgesetzten Aushungerung der palästinensischen Bevölkerung“. Vermutlich wird der Vortrag vor allem eine Collage seines neuen Buches ‚This Time We Went Too Far‘ sein, über dessen Grundthesen man sich in zahlreichen Youtube-Videos informieren kann.

Indessen hat der Landesarbeitskreis (LAK) „Shalom“, der sich vor wenigen Jahren gründete, um die Linkspartei auf einen stramm proisraelischen Kurs einzuschwören, im Verbund mit anderen Gruppen zu einer Kundgebung aufgerufen, um unter dem Motto „Was zu viel ist, ist zu viel“ aus diesem Vortrags- und Diskussionsabend, der nunmehr sogar in den Räumen der eigenen Parteistiftung stattfinden soll, eine Art öffentlichen Skandal zu zaubern. (mehr …)