On Charlie Hebdo and „Friends“

1. Charlie Hebdo and the hypocrisy of pencils
pencils

To the victims of military occupation; to the people in the houses that bore the brunt of ’shock and awe‘ bombing in Iraq; to those whose bodies were disfigured by white phosphorous and depleted uranium […] — what but cruel mockery is the contention that Western ‚civilisation‘ fights its wars with the pen and not the sword? […] Of course the pen has played its role as well. The pens that signed the endless Patriot Acts, anti-terror laws and other bills that entrenched police harassment and curtailed civil rights. The pens of the newspaper editorialists who whip up round after round of hysteria, entrenching anti-Muslim prejudice and making people foreigners in their own country. But the pens of newspaper editors were strong not by virtue of their wit or reason, but insofar as they were servants of the powerful and their guns.

2. Understanding Charlie Hebdo cartoons

The French satirical magazine Charlie Hebdo has received a lot of attention after the recent attacks at their office. Some of the criticism directed at Charlie Hebdo is uncalled for and inaccurate. This website tries to explain the cartoons within the context they were published so that they may be better understood.

3. Je suis hypocrite: These ’staunch defenders‘ of the free press rallied in solidarity with Charlie Hebdo in Paris

4. The Charlie Hebdo cartoons no one is showing you

Karl Marx. Philosoph der Befreiung oder Theoretiker des Kapitals?

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Voraussichtlich im Frühjahr 2015 wird ein Sammelband „zur Kritik der neuen Marx-Lektüre“ (und darüber hinaus) erscheinen:

Der Ausdruck neue Marx-Lektüre wird von ihren ProtagonistInnen als positive Selbstbezeichnung verwendet. Vorgeblich soll es sich dabei um jene Marx Rezeption handeln, die vorhergehende Irrtümer und Unzulänglichkeiten überwindet und den heutigen Standard einer niveauvollen Beschäftigung mit Marx darstellt. In Beträgen wird dieser Anspruch aus den verschiedensten Perspektiven methodisch und inhaltlich in Frage gestellt. Weiterlesen…

Darin wird sich neben Beiträgen von John Holloway, Karl Reitter und vielen anderen auch die Ausarbeitung des hier in der Vergangenheit beworbenen Vortrags „Von der Arbeiterbewegung zur Kritischen Theorie“ finden, einer exemplarisch an Horkheimer und Adorno entwickelten Kritik des „Marxismus ohne Klassen“.

Homophobe Verfolgung unter der As-Sisi-Diktatur

Paper Bird berichtet über die Rolle der ägyptischen Fernsehjournalistin Mona Iraqi, die mit den Sicherheitskräften zusammenarbeitet, um die staatliche Repression auf die schwule Subkultur in Kairo zu lenken. Zu diesem Zweck versuchen der Diktatur nahestehende Medien, eine mit Verschwörungstheorien garnierte „Landkarte der Anormalen“ in Ägypten zu zeichnen:

The source also added that sexual perverts live in Egypt hidden and discreet from all sides, like night bats, and they appear under the name ‚gay‘ [transliterated in Arabic]. You will find that each and every one has a name different from his original name, by which they call each other. There are nicknames like Oum el Ali, Oum el Farouk, Oum El Susu, Oum el Fadi [nicknames for mothers in Arabic]. …. That helps them forget their masculinity and appear feminine and arouses the instinct that they have.

Zwischen Etatismus und Affirmation des Andersseins

Akademie Waldschlösschen bei Göttingen, 5. bis 7. Dezember 2014:

Politiken in Bewegung: Die Emanzipation der Homosexuellen im 20. Jahrhundert (Click here to continue...)

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Max Blumenthal antwortet

Nach der massiven Hetze der „Reformer“ in der Linkspartei, des „menschenrechtspolitischen“ Sprechers der Grünen Volker Beck und einer bürgerlichen Medien-Kombo, die bislang kein Wort von Blumenthal gelesen hat, freue ich mich, dass der Vortrag von Max, den er am Dienstag an der TU Berlin gehalten hat, so schnell im Internet bereitgestellt wurde. Hier bot sich ihm erstmals Gelegenheit, auf die erhobenen Vorwürfe in aller Ausführlichkeit zu reagieren und eine Einschätzung über deren politische Hintergründe zu liefern.

Sie lügen wie gedruckt: Über die Kampagne von SPIEGEL und Gregor Gysi gegen Max Blumenthal

Wenn es um den Nahostkonflikt geht, dann wird aus bundesdeutschen Medien schnell eine unerträgliche Mischung aus BILD-Zeitung und Aktueller Kamera. Nun hab ich zufällig die Bücher von Max Blumenthal gelesen und weiß deshalb, dass die Behauptung des SPIEGEL (sowie des englischunkundigen Linksparteipolitikers Gregor Gysi), Blumenthal hätte Israelis in Goliath als „Judäo-Nazis“ bezeichnet, nichts als eine abgefeimte Lüge ist. In Wahrheit handelt es sich dabei um ein Zitat von Prof. Jeschajahu Leibowitz, einem der angesehensten israelischen Naturwissenschaftler und orthodoxen Religionsphilosophen, der trotz seiner vehementen Kritik am Staat und seiner Aufforderung zur massenhaften Kriegsdienstverweigerung von Präsident Ezer Weizmann nach seinem Tod als „eine der größten Gestalten im Leben des jüdischen Volkes und des Staates Israel in den letzten Generationen“ bezeichnet wurde. Blumenthal erzählt Leibowitz‘ heroische Geschichte als Mahner und Warner vor den Folgen der Besatzung und der Legalisierung der Folter, ohne sich dessen Ruf: „Judäonazis existieren!“ in irgendeiner Weise zu eigen zu machen (siehe hierzu Seite 268, dritt- und vorletzter Absatz). Aus einem Zitat, das Blumenthal bringt, um Leibowitz‘ Wirken in der Öffentlichkeit zu illustrieren, wird durch gezielte Verdrehung so auf einmal eine Aussage des Autors in eigener Person. Das ist keine journalistische Berichterstattung, das sind Methoden einer Schmierenkampagne aus finsteren Zeiten.

Der Kampf um Kobanê

Ein ausgezeichneter Artikel von Errol Babacan und Murat Çakır zum Kampf um Kobanê im INFOBRIEF TÜRKEI, der auch die friedenspolitischen Implikationen für die deutsche Linke diskutiert…

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Türkische Buchminiatur aus dem 18. Jahrhundert…

Tuhfet Ul-Mulk

Bild: Shaykh Muhammad Ibn Mustafa Al-Misri, Tuhfet Ul-Mulk (a Turkish translation of Ruju as-Shaykh ila sibah), 1773. Illustrated Turkish Erotic Manuscript. Alain Kahn-Sriber Collection, Paris © Gilles Berquet.

Blumio über ISIS & den guten Westen

The Dying Russians

The New York Review of Books über den Jelzinschen Demozid an der russischen Bevölkerung:

The deaths kept piling up. People—men and women—were falling, or perhaps jumping, off trains and out of windows; asphyxiating in country houses with faulty wood stoves or in apartments with jammed front-door locks; getting hit by cars that sped through quiet courtyards or plowed down groups of people on a sidewalk; drowning as a result of diving drunk into a lake or ignoring sea-storm warnings or for no apparent reason; poisoning themselves with too much alcohol, counterfeit alcohol, alcohol substitutes, or drugs; and, finally, dropping dead at absurdly early ages from heart attacks and strokes. […]

In the seventeen years between 1992 and 2009, the Russian population declined by almost seven million people, or nearly 5 percent—a rate of loss unheard of in Europe since World War II. Moreover, much of this appears to be caused by rising mortality. By the mid-1990s, the average St. Petersburg man lived for seven fewer years than he did at the end of the Communist period; in Moscow, the dip was even greater, with death coming nearly eight years sooner.


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