With Lyrics On Screen || Part 1 …
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Wie fürchterlich öde und langweilig! Ich bin eh kein Freund politischer Musik, aber bei Public Enemy ist wenigstens einem noch die Schädeldecke weggeblasen worden, ohne auch nur ein einziges Wort verstehen zu müssen. Heutzutage darf zur gerappten Imperialismuskritik geschunkelt werden: fassen wir uns alle mal um die Arme und zeigen es den Schweinen!
Hier was besseres von früher, wo man noch ungezwungen über die Farbe seiner Schnürsenkel oder nackte Ärsche erzählen konnte. Bis diese Zeiten erneut anbrechen, muss wohl eine kommunistische Revolution nicht nur alle Staaten stürzen, sondern auch noch den Proleten und anderen Gebeutelten den Stock aus dem Arsch ziehen. http://www.youtube.com/watch?v=NBNcgYgzZhs
Wenn schon aber politisch, dann sollte wenigstens die Musik sehr genießbar sein, wie beispielsweise in diesem eigentlich langweiligen Wahlaufruf: http://www.dailymotion.com/video/x1s4e8_black-sheep-the-choice-is-yours_music
Und damit du ein für alle Mal lernst, was guter Rap ist: http://www.youtube.com/watch?v=Sve4d_BN3ow
… aber auch wie Sozialkritik sich gefälligst anzuhören hat: http://www.undergroundhiphop.com/video/detail.asp?t=slick-rick-childrens-story&ID=1121
Was hast Du eigentlich mit Hip-Hop am Hut?
dead prez waren nicht immer so lahm : http://youtu.be/IWsUZT1YHno
btw. wenn’s um politischen rap geht, darf promoe nicht vergessen werden: http://youtu.be/K9L2euRt5Jw
so, erstmal genug kunst. die liste ist doch zu lang.
Och, bitte verschont mich mit eurem Pseudo-Checkertum!
sind nicht alle Checker auch immer Pseudo-Checker?
Nein, aber nur ein Checker weiß Checker von Pseudochecker zu unterscheiden, weil er ja was checkt und mit diesem Wissen Pseudochecker leicht enttarnen kann. Rhizom hingegen ist aber weder ein Checker, denn er checkt ja nichts, noch ein Pseudochecker, weil er noch nicht einmal zu checken vorgeben will, was guter Hip-Hop ist.
Ist ja auch in Ordnung, ich lege aber großen Wert darauf, als Checker bezeichnet zu werden, und verbitte mir, dass mein erlesener Geschmack, mein enormes Wissen über Hip-Hop/Musik im Allgemeinen und letztendlich meine beeindruckende Stilsicherheit in Zweifel gezogen wird von Nicht-Checkern!
Ich wette dein “enormes Wissen über Hip-Hop/Musik im Allgemeinen” endet spätestens an den Grenzen der Ostküstenregion. Von ein paar wenigen Westcoast-Artists mal abgesehen.
Das deuten zumindest die geposteten Beispielsongs an.
ach ghassan, als ob hip hop jemals über brooklyn hinaus gekommen wäre.
Sieh mal einer an: gehörst zu denen, die das tatsächlich auf die Ostküstenregion, wenn auch auch nicht genau auf New York City, eingrenzen können! Und jetzt, Du Angeber?
Wenn man so jemanden wie Dich fragt, wer der erste Gangster-Rapper war oder wer den ersten G-Funk produziert hat, dann fällt die Maske! Nein: es waren nicht Ice-T und Dr. Dre! Misch dich mal nicht ein in Sachen, von denen Du nichts verstehst, Toy!
Wenn man so jemanden wie dich fragt wer die South Park Coalition ist, denkst du doch an den Fanclub einer Zeichentrickserie.
Dr. Dre kannte ich ursprünglich nur mit hautenger Lederkluft, während er mit seiner Cru per Vocoder um Saft bat.
Und bevor du mir mit Toy kommst, was ich für einen äußerst schwer wiegenden Vorwurf halte… ich hab mid-90s Memphis-Alben im Regal stehen, die heutzutage fast ne Monatsmiete wert sind.
Das was du gepostet hast ist ja alles nicht schlecht aber der Rummel den du darum veranstaltest ist doch stark übertrieben.
Aber geh ruhig den anderen Leuten mit deinem ach so erhabenen und erlesenen Musikgeschmack auf die strapazierten Nerven, den du sowieso mit jedem dritten Asta-Mitglied teilst.
Die ersten drei Absätze warst Du mir noch sympathisch und ich dachte schon, dich als Schüler aufzunehmen. Meine mehr als großzügige Bereitschaft hat auch nicht nach dem 4. Absatz gelitten. Da Du dich aber am Schluß als jemand geoutet hast, der Asta-Diskussionen aus nächster Nähe verfolgt, möchte ich nichts mit jemandem zu tun haben, der Studentenrap hört!
Zur Aufklärung der Mitlesenden:
Irrtümlicherweise wird jene Sorte Sprechgesang als Sudentenrap bezeichnet, in der langhaarige und ungewaschene Hänflinge weißer Hautfarbe ihr Entsetzen über Krieg oder über den Umstand, dass nicht alle Menschen Brüder und Schwestern sind, in Reimform bringen und über unfunky Beats vortragen.
So schlecht diese Musik auch ist, Studentenrap klingt jedoch anders, nämlich so wie die Scheiße aus den Südstaaten, die ghassan bislang davor bewahrt hat, seine Wohnung zu verlieren. Wer kennt sie nicht von früher: die Jungs, die schüchtern und gesenkten Hauptes über den Schulhof geschlurft sind; nie den Mut zusammenbrachten, mal ein Mädchen anzusprechen; bei jedem “Hallo”, das ihnen manchmal dann doch zugerufen wurde, sofort wegliefen? Die meisten von ihnen endeten ein paar Jahre später in Universitäten.
Dort hatte man endlich ein Umfeld gefunden, wo es deutlich einfacher schien, als gehemmter Mensch so zu tun, als ob man cool und/oder hart sei, ohne sich lächerlich zu machen: man fing dann an, Gangster-Rap zu hören und berauschte sich an seinen Geschichten über Gewalt und Crack-Nutten, die so stark im Kontrast stehen zum eigenen drögen Leben. Auch wenn die Jungs aus dem Southpark, lediglich im Takt eines schlechten Beats stammelten, glaubten die Studenten gerade darin die Authentizität dieser Musik geblickt zu haben und hatten endlich was gefunden, womit sie sich unterschieden glaubten von der Masse, die sie schon klammheimlich in der Schule zu hassen angefangen haben. Man war wer: morgens zwar pünktlich zur Vorlesung, aber abends stieg man in seinen aufgemotzten Schlitten, fuhr durch die eingebildete Hood und war sich ziemlich sicher, dass es keine Frau gäbe,die ihnen nicht sofort einen blasen würde. Es brauchte dafür nur Papas Auto, die Fahrt in eine Gegend, wo normale Menschen leben und lauter Frauen, die man nicht fragt!
Deine Charakterisierung ist so falsch nicht. Ja, ich konnte mich kichernd und um die Nasenspitze errötend in dem einen oder anderen Satz wiedererkennen. Aber genau so wenig wie mich Tolkien im echten Leben zu einem Schwarzmagier gemacht hat, genau so war mir stets bewusst, dass ich mit dem Fiesta meiner Eltern durch den beschaulichen Schwarzwald dödelte und nicht durch die Wards von New Orleans oder Houston.
Was dich allerdings vollkommen und bis auf alle Ewigkeit für jedes Reden über Rap kolossal disqualifiziert sind Worte wie “Scheiße aus den Südstaaten”.
Das zeigt mir, dass ich bei meiner Einschätzung deiner Person von Beginn an richtig lag und ich dich nicht mehr ernst nehmen brauche.
Wer tatsächlich glaubt eine riesige und vielfältige Region der USA, die vor Kreativität nur so strotzt würde keine guten MCs hervorbringen, der soll dann auch in seinem kleinen 90er NY-Rap Universum bleiben, mit Das EFX glücklich werden und Rap den Leuten überlassen, die sich damit auskennen.
Macht nichts Bürschchen. Auch ich habe in meiner Jugend noch so gedacht. Ich stehe dir also weiterhin als Ansprechpartner zur verfügung, wenn dein Musikgeschmack sich etwas weiterentwickelt hat. So viel kann ich anbieten.
Hier mal aussagereicher Down South Gangstarap, den du schwerlich als schlecht bezeichnen kannst, wenn du dich einen Hip Hop Head nennst.
http://www.youtube.com/watch?v=KkltsgNZCyg&feature=related
Das habe ich zuerst als Sudetenrap gelesen und mir gedacht, was schon wieder der scheiß BdV gemacht hat.
Na, zum Glück, stand dann unten noch Studentenrap.
geile diskussion, ich mach jetzt auch mal mit.
na da hätte ich jetzt aber gern mal zwei oder drei beispiele, bitte.
Die geht durchaus für den Preis raus. Kriegt man aber auch günstiger, wenn man fix bei ebay ist. Wobei das preislich wohl eher eine Studentenbude ist.
http://www.amazon.de/Run-Tommy-Wright/dp/B000005YHH/ref=sr_1_13?ie=UTF8&qid=1329338722&sr=8-13
hahaha, da hast du aber lange gesucht. nach einer CD!!! hahahahaha….
übrigens bei discogs:
also hör auf zu spinnen. monatsmieten! LOL!!!
Lange gesucht? Viel Zeit blieb mir ja nicht, immerhin habe ich dir 15 Minuten nach deinem Beitrag geantwortet.
Und deinen Beitrag musste ich ja auch erstmal entdecken und lesen.
Es ist auch wichtig wie, wo und wann man ein Album verkauft. Zudem gibt es von besagtem Album ein rerelease, der eine Ecke weniger einbringt.
Hier ein aktuelles ebay-Angebot, das noch 5 Tage läuft.
http://www.ebay.com/itm/TOMMY-WRIGHT-III-ON-RUN-CD-FEATURING-LIL-BLUNT-MAC-T-DOG-MR-TINIMAINE-/180817459737?pt=UK_CDsDVDs_CDs_CDs_GL&hash=item2a198f7a19
Du solltest dir zudem nochmal Gedanken über Rap und den rhetorischen Kniff der Hyperbel machen.
tee, verstehst immer noch nicht, dass ghassan derjenige war, dem man die Scheibe für den Preis einer Monatsmiete angedreht hat?
ja, mit 0 geboten ziemlich aussagekräftig. wie schon letztes mal, als die cd angeboten wurde.
über den rhetorischen kniff der hyperbel mache ich mir gedanken, wenn tommy wright der vierte ein konzeptalbum auf cd zu macht, das re-realeased wird, und du dir von deiner tonträgersammlung endlich ein eigenheim kaufst.
nee stanko, für ganz so dumm hielt ich ihn dann doch noch nicht. aber … auch ich irre mich.
So geht es wirklich zu in den Südstaaten:
http://www.youtube.com/watch?v=HV0oPI1Nf1k&feature=related
Oder – und das ist jetzt die Frage!!! – ist, wenn es um Hip-Hop geht, Rhizom vielleicht doch ein Pseudo-Nicht-Checker?
Als Beweis für mein Checkertum:
Looptoops Cop Killin (von tee verlinkt) basiert auf Audio Two’s Top Billin’ (1988)
http://www.youtube.com/watch?v=0wbWPyhW7fE
Wissen könnt ihr Nicht-Checker es immer noch nicht, weil Ihr keine Checker seid, aber jetzt müsst Ihr es mir wenigstens glauben!
tee, hast Du schon mal einen Polizisten umgebracht?
glaub nicht. und ich weiß auch nicht, was rhizom schon wieder hat, nur weil ich raplieder verlinke, die ich gut finde. und auf promoe/looptroop hinzuweisen, tu ich schließlich im dienst der sache.
Ganz klar, was er hat: er gehört zu den Pseudo-Nicht-Checkern – da bin ich mir jetzt ganz sicher! Als solcher ist er angesiedelt im schmalen Bereich zwischen Nicht-Checkern und Viertel-Checkern; hat also ein vages Bewußtsein darüber, dass er eigentlich nicht mitreden kann, wenn Checker wie ich über den heißen Scheiß von damals und heute reden. Während Viertel-Checker mir an den Lippen hängen, um mit dem, was ich ihnen zu sagen habe, zu Halb-Checkern zu werden, die – Coolness und Style vorausgesetzt – irgendwann mal nicht mehr so hoch zu mir aufschauen müssen, zeigen Nicht-Checker absolutes Desinteresse und ziehen kommentarlos vorbei. Rhizom hingegen kann es einfach nur nicht ertragen, dass ich einen besseren Geschmack habe! Das ist so ähnlich wie früher in der Schule: den Punks war ich scheiß-egal, die uncoolen Jungs hassten mich, weil sie nie so werden konnten wie ich!
Das ist so ähnlich wie früher in der Schule: den Punks war ich scheiß-egal – die uncoolen Jungs jedoch hassten mich, weil sie nie so werden konnten wie ich! Dabei könnte rhizom doch auch sich zu einem Nicht-Checker zurückbilden und aufhören Mist zu verlinken! Dann kann ich mich einem Viertel-Checker wie dir, lieber tee, voll widmen.
Hier ein Geschenk für rhizom: politischer und “antiimperialistischer” Rap aus einer Zeit, da die Jungs noch wenigstens angriffslustig und wütend in die Kamera guckten!
http://www.dailymotion.com/video/x6k8dr_2-black-2-strong-burn-baby-burn_music
Und da Du es ja auch mit anderen unterdrückten Minderheiten hältst: der politische Rap einer Frau. Was die Kleine ab Minute 2:00 nach einem langen Intro hinlegt, hast Du noch nie gehört! Du hörst die Eier von Dead Prez platzen, wenn die Sister dort reintritt!
http://www.clipfish.de/musikvideos/artist/2633/sister-souljah/
Dir geht’s einzig darum, aus dem schwarzen Ghetto noch irgendwelche Konsumqualitäten zu pressen. Hauptsache, die Leute halten zu Krieg, Armut und Gewalt das Maul. Im Grunde widerlich, aber was soll’s.
Woran Du auch aber denkst, wenn es um Hip-Hop geht: ans Ghetto! Da stehen schwarze Künstler ganz schön in der Pflicht, um einem deutschen Mann seine Bedürfnisse zu befriedigen! Einfach nur Musik machen, wie jeder andere auch, ist ein Verrat an der Hautfarbe, also an rhizoms Sache, die Kritik an Krieg, Gewalt und Armut in Reimform gebracht oder auf mehrere Oktaven verteilt – egal ob richtige oder falsche – als geignetes Mittel von ernsthaften Auseinandersetzungen erachtet. Das sagt viel über die Sache aus! Und vor allem darüber, wer hier das Ungenießbare genießen will! Es gibt halt Menschen, die nehmen Neger nur dann ernst, wenn sie singen und tanzen.
So wie du?
“spiegel!” rufen ist im zweifelsfall eher kein cooler konter.
Kann ja nichts dafür, wenn mir stankovic was unterstellt, was einen aus allen seinen Beiträgen förmlich anschreit!
Aber er scheint ja in all diesen unbeantworteten Kommentaren ohnehin ein einziges Spiegelgefecht mit sich selbst auszutragen, bei dem ich ihn im Grunde gar nicht weiter stören will.
Ist ja schließlich nicht meine Identität, die an Hip Hop oder meiner gar nicht vorhandenen Plattensammlung hängt.
Hip-Hop sucks. Wer nicht singen kann und darum lieber Gedichte aufsagt, soll das gefälligst zu Hause, leise und ohne dusslige Beats machen.
E., ein hoffentlich absolut uncooler Ignorant
Hip Hop ist ein wichtiges Medium, mit dem sich die amerikanische Unterschicht Gehör verschaffen kann. In Deutschland ist es natürlich nur das Poser-Gehabe von notorisch uncoolen Mittelschichts-Crackers wie stankovic.
jetzt bringst du aber leicht sender und empfänger durcheinander. deutsche sender sind für dich doch auch nur unterschichtler, wenn ich dich zu “fick die cops” richtig verstanden habe.
nicht nur: keine Abschiebung von MC Nuri und seiner Familie!
Wenn alles gut geht, dann dürfte in den nächsten Monaten meiner Mutter endlich das Merkzeichen G im Schwerbehindertenausweis anerkannt werde. Wenn es uns endlich gelingt, beim Jobcenter den Übergang zum Sozialamt in die Wege zu leiten, dann darf die alte Dame den Mehrbedarf in Höhe von knapp über 60,-€ in Anspruch nehmen. Ihre kaputten Knie und Hüften kommen davon, dass sie jahrelang die miesesten Putz-Jobs zu erledigen hatte, weil die Maloche unseres Alten nicht genug hergab, um uns Blagen am Kacken zu halten. Schon in sehr jungen Jahren mussten wir lernen, dass es uns nicht nur im Vergleich zu anderen schlecht geht, sondern wir irgendwie auch anders sind. Das ist nun mal so, wenn die eigene Ma im Supermarkt oder gar auf Spielplätzen von anderen Kindern als “Kanake” beschimpft wird. Verdammte Scheiße! Wie gerne wären wir das gewesen: Mittelschicht! Wie beschissen die Erfahrungen auch gewesen sein mögen, viele waren lehrreich – und eine Lehre, die wir gezogen haben, war: trau nie solchen Schwätzern wie rhizom, der Kanaken über alles liebt, solange sie eine ihm Wixvorlage abgeben!
Was will ich schon von dir, lieber rhizom? Nicht viel mehr als einfach nur, dass Du auf Augenhöhe auf mich zukommst und mir Respekt erweist für das, was ich weiß! Dann hättest Du jemanden gefunden, der dich bereitwillig voranbringen kann, der dir gerne Hip-Hop erklärt, der dir verständlich macht, was diese Musik Ausländerkindern Mitte/Ende der 80er und Anfang der 90er bedeutet hat, aber auch, was in den letzten 2 Jahrzehnten gehörig schief gegangen ist.
Ich bin als eines von fünf Kindern einer angelernten Vollzeit-Akkordarbeiterin mit einem Industrieschlosser als Ehemann aufgewachsen, der sich nach zehn Jahren schwerer Depression und daraus resultierender Arbeitsunfähigkeit das Leben genommen hat. Meine Mutter hat als Industriearbeiterin allein eine siebenköpfige Familie ernährt, ohne jemals eine staatliche Leistung in Anspruch zu nehmen oder “in Urlaub gefahren” zu sein (ich wusste nur vom Hörensagen, was dieser Ausdruck bedeutet). Was willst du mir über die Unterschicht erzählen?
Aber zumindest versuch ich nicht, mich aus meinem Herkunftsmilieu zu befreien, indem ich mich “linken” Bürgersöhnchen, die von der Kategorie der Klasse nichts mehr hören wollen, mit rassistischen Minstrel-Shows anbiedere wie Bayram Karamollaoglu.
wie ein weißer, der, nachdem ein schwarzer ihm mal klarmacht, wie beschissen es ihm in der rassistischen klassengesellschaft geht, losjammert, dass es ihm mindestens so schlecht geht – und damit den rassismus wegredet.
LOL, stankovic ist schwarz? Jetzt mach dich bitte nicht lächerlich! stankovic sieht genauso aus wie ich. Mein Vater kommt auch aus Osteuropa. Da unterscheidet uns “rassisch” nichts voneinander.
Da unterscheiden wir uns: ich habe wohl ein Problem mit meinem – wie heißt es so schön! – Herkunftsmilieu! Und ein noch größeres damit, für dich den Polit-Kanaken zu machen! Zieh dein Ding alleine durch!
Du hast ein “Problem mit deinem Herkunftsmilieu”. Ich hab ein Problem mit der Unterdrückung meiner Klasse. Das ist der Unterschied.
rhizom, du hast meine analogie – die begann mit einem “wie …” – nicht verstanden. egal.
Ich hab auch ein Problem mit deinem Milieu!
@l: Dein Problem ist, dass du Klasse auf derselben Ebene einsortierst wie Rassismus, ohne zu verstehen, dass das eine eine ökonomische Lage, das andere eine Ideologie bezeichnet, die nichts anderes als die Integration der Arbeiterklasse in die Nation bezweckt.
was du aus meinem kurzen kommentar alles ableitest!
Als ob die Arbeiterklasse nicht schon längst funktionaler Bestandteil der Nation wäre und noch anders in sie integriert werden müsste als sie es schon ohnehin ist. Wird sie es dennoch, dann hat der rhizom immer noch kein Problem mit diesem schäbigen Milieu!
ich halte es übrigens für ne verharmlosung, rassismus als reine ideologie abzutun. abschiebekommando!
Eine ungeheuerliche Behauptung rhizoms, die ich beinahe übersehen und unkommentiert gelassen hätte. Er behauptet, er sehe genauso aus wie ich! Ich möchte klarstellen, dass ich natürlich wesentlich besser aussehe, durchtrainiert bin und über den von tee verlinkten Schwanz nur müde lächeln kann!
@stankovic:
Wie kann man funktionaler Bestandteil von etwas sein, dass es nur als ideologisches Phantasma gibt? Und natürlich geht es darum, dieses Phantasma zu kritisieren, nicht, es zu tolerieren, wenn man jemals wieder über Klassenkampf soll sprechen können. Kritik geht aber nicht so wie bei dir:
Das kann natürlich nur jemand sagen, der weiß, dass er jetzt besseren Kreisen angehört, die angeblich nicht so “schäbig” sind wie “dieses Milieu”, obwohl sie ihm den Nationalismus über BILD erst beigebracht haben und täglich beibringen!
Nein, schäbig sind sie insofern, als sie kein Interesse zeigen an ihrer Funtion etwas zu ändern, somit nicht mehr und nicht weniger schäbig wie die “besseren Kreise”, die zwar die gleichen polit-öknomischen Bestimmungen aufweisen und damit zur Klasse der Lohnabhängigen gehören, aber denen Du das klein wenig Mehr an Konsum neidest. Als ob das Pack nicht ganz von alleine auf ihr rassistisches Zeug käme!
Tritt doch in die MLPD ein, wo Du die Ehre der deutschen Arbeiterklasse verteidigen kannst und Proletenkult betreiben kannst!
@l:
Nein, Ideologien werden natürlich auch umgesetzt. Trotzdem ist das, was stankovic schildert, die Beschreibung eines Klassenschicksals und nicht die von Rassismus, sieht man mal von der Erfahrung ab, sich als anders zu empfinden, die ich, das darfst du mir glauben, als Schwuler auch hatte! Aber heute weiß ich, dass Ideologien wie Homophobie und Rassismus in ihrem Verhältnis zur Klasse als ökonomischer Kategorie analysiert werden müssen und nicht umgekehrt.
Und wenn sich jetzt noch ein schwuler behinderter taubstummer schwarzer Kanake ohne deutschen Pass und kleinem Pimmel hier meldet, dann kriegt er sofort recht in allem, was er sagt!
wenn der rassismus des staates zu einem phantasma mutiert und die barackensiedlungen für die “gastarbeiter” zu einem gefühl (“sich als anders zu empfinden”), dann ist definitiv ein begnadeter rassismuskritiker am werke – und für mich die zeit gekommen, abzuzischen. manche zumutungen sollte man sich einfach ersparen.
Und wenn sich jetzt noch ein schwuler behinderter taubstummer schwarzer Kanake ohne deutschen Pass und mit kleinem Pimmel hier meldet, dann kriegt er sofort recht in allem, was er sagt!
(schalt mal die Edit-Funktion ein, wenn es überhaupt geht!!!)
(aha, man kann editieren, wenn man Posts nach dem Log-In verfasst!)
LOL, na klar, da ist die deutsche Fraktion der Arbeiterklasse mal wieder das Maß aller Dinge!
Ach, die Arbeiterklasse ist allein auf die Nation gekommen? Das ist ja mal was ganz Neues! Und der Diskurs über die “faulen Griechen” (BILD) und die “patriarchalischen Türken” (JW) wird ihnen nicht etwa von den bürgerlichen Medien vorgegeben. Empfehl ich dir mal Teun van Dijk, der als Sprachwissenschaflter rassistische Diskurse als Top-down-Phänomene analysiert hat. Kannste glauben oder nicht, aber widerleg es erst mal!
Wenn du meinst, dass es bei Klassenkampf um Neid ginge und nicht um ein Leben ohne Lohnarbeit, hast du von den Forderungen deiner Klasse wirklich nichts kapiert. Aber warum erzählst du mir dann das Schicksal deiner Mutter?
Die “besseren Kreise” mögen auf der Analyseebene von Band 1 des Kapital als Lohnempfänger vielleicht vordergründig dieselben “polit-ökonomischen Bestimmungen” aufweisen wie das Proletariat. In Wirklichkeit handelt es sich bei der Dienstklasse des Kapitals – so würde ich diese Kreise nennen – aber um eine soziale Schicht, die den “faux frais” (Marx) der kapitalistischen Produktion zurechnet: Personen, an die das Kapital Teile seiner Kommando-Funktionen delegiert hat oder die für es bei Springer & Co. die geistig-ideologische Dreckarbeit erledigen.
Gähn, “geh doch rüber!”
Na dann, wenn’s in der BILD steht, dann darf man den Proleten es nicht übelnehmen! Was sollen sie auch sonst glauben!
Wie kommst Du eigentlich darauf, dass ich zur Dienstklasse des Kapitals gehöre? Wenn Du mir vorwirfst zu den “besseren Kreisen” zu gehören, dann muss ich darunter diejenigen verstehen, die ein paar hundert Euro mehr im Monat haben.
Wer weiß, vielleicht gehörst du auch zum “falschen Mittelstand”, den Beschäftigten des tertiären Sektors, die sich für was Besseres als dieses “schäbige Milieu” der Arbeiter halten, weil sie (als Journalist, Friseur etc.) im direkten Kundenverhältnis zu den “besseren Kreisen” stehen?
Ich weiß es doch nicht, ich kenn dich nicht. Ich weiß nur, dass du von oben herab über Arbeiter sprichst.
“Übelnehmen” ist keine analytische Kategorie, sondern Moralgeseiere. Wenn es dir darum geht, an dem Zustand “dieses Milieus” was zu ändern, um es wieder in die Lage zu versetzen, in den Klassenkampf einzutreten – der einstweilen nur noch von oben geführt wird -, dann gehst du da rein und kritisierst sie für ihre Scheiße, statt nur “übelzunehmen”.
Oder anders ausgedrückt: Woher sollen sie’s denn besser wissen? Aus der Schule? Der Zeitung? Dem Fernsehen? Die herrschenden Gedanken sind nun mal die Gedanken der Herrschenden, und wenn man an diesem falschen Bewusstsein was verändern will, dann gibt es keine Alternative zur politischen Organisation.
Schön und gut, du neunmalkluger Prediger! Aber was hat das alles damit zu tun, dass du miesen Hip-Hop hier vorstellst?
@l:
Du musst schon lesen, was ich schreibe: Ein Phantasma ist die Nation, nicht der Rassismus, der daraus entspringt.
Auch hier, ich habe lediglich stankovic zitiert: “Schon in sehr jungen Jahren mussten wir lernen, dass es uns nicht nur im Vergleich zu anderen schlecht geht, sondern wir irgendwie auch anders sind.”
Dass die Barackensiedlungen, von denen du sprichst, nicht nur was mit Rassismus, sondern auch mit der verschärften Ausbeutung von Arbeitern aus dem Trikont zu tun haben, fällt bei dir dagegen völlig durch das Raster. Denn da müsste man ja wieder über Klasse reden!
Du bist ziemlich selbstgerecht, wenn man bedenkt, dass du vor zwei Tagen das Interesse amerikanischer Arbeiter am Zahnerhalt noch für wichtiger genommen hast als das Interesse von “Elendsgestalten”, die seit über 30 Jahren im Kriegszustand leben, an der Wahl eines US-Präsidenten, der diesen Krieg endlich beendet. Also komm mal wieder von deinem hohen Ross runter! Was du gerade verbreitest, ist nur noch moralische Hysterie ohne jeden Erkenntniszuwachs.
“Denn da müsste man ja wieder über Klasse reden!”
stimmt, und das mache ich ja bekanntlich nie.
ich debattiere sicher nicht auf diesem niveau. wenn einem ständig sachen unterstellt werden, ist schonmal mies. wenn man dann aber noch weiß, dass das gegenüber das wissend macht, dann bleibt zum schluss nur ein: leck mich am arsch! niemand hier hat behauptet, dass klasse nicht zentral sei. aber pudel dich nur weiter auf …
im übrigen: auch das USA-gschichtl kannst dir sonstwo hinschmieren. wieder nur verdreht. verachtung.
“Dass die Barackensiedlungen, von denen du sprichst, NICHT NUR was mit Rassismus, sondern auch mit der verschärften Ausbeutung von Arbeitern aus dem Trikont zu tun haben”
ja eh. nicht nur. weiß mir doch mal nach, dass ich was anderes behauptet habe, du gockel.
im übrigen bin ich nur wütend. erkenntnisgewinn ist mir gerade sehr egal. dir aber offensichtlich auch.
Nein, mir nicht, sonst würde ich, wie du, die Argumentationsebene verlassen und mich die ganze Zeit nur noch über Nicht-Gesagtes empören, damit ich mich mal richtig moralisch über den anderen erheben kann.
Falsche Unterstellungen kann man zurückweisen. Das tu ich bei dir ununterbrochen.
nochmals: was ist an “rassistischer KLASSENGESELLSCHAFT” so schwer zu verstehen, dass man nach der sichtung andauernd so tut, als würde man das thema klassengesellschaft ausblenden?
Das hab ich nie behauptet. Was ich gesagt habe, ist, dass stankovic, sieht man von der Erfahrung des Andersseins ab (zu der ich als schwules Arbeiterkind locker eine persönliche Parallele aufmachen kann), ein typisches Klassenschicksal beschreibt. Und du mir unterstellst, ich würde den Rassismus unsichtbar machen, wenn ich ihm sage, dass ich genauso aufgewachsen bin und sein Leben für mich deshalb keine Vorlage ist, auf die ich als “linker Gutmensch” von oben herunterwichse. Allerdings hab ich, wenn ich mal so frech sein darf, den Eindruck, dass genau du das tust. Es geht doch nicht darum, Mitleid mit den Armen und “Kanaken” zu erwecken, sondern Leute handlungsfähig zu machen, damit sie endlich Widerstand leisten! Und Widerstand, will er etwas anderes sein als linke Caritas, gibt es halt nur auf der Ebene der Klasse – einer Klasse an sich, die im Kampf den Rassismus, durch den sie gespalten wird, überwinden muss, um zur Klasse für sich zu werden. Oder sie bleibt einstweilen nichts als der nationalistische Pöbel, den KRONE und BILD aus ihr gemacht haben. (Im Übrigen ein Irrtum, dass migrantische Arbeiter, die die Hürriyet lesen, da grundsätzlich anders drauf wären!)
jetzt bin ich schon die linke caritas. ist ja schnell gegangen.
um deine position hier heldenhaft zu verteidigen, musst du die tatsache kleinreden, dass die vom staat als billiglöhner angeworbenen (die im übrigen auch deshalb so billig waren, weil sie durch die abschiebedrohung besonders erpressbar waren) mit dem geballten rassismus auch des deutschen proletariats zu leben hatten und haben. dazu musst du dann u.a. die proleten zu opfern der medienmanipulation erklären usw. dabei übersiehst du, dass sich menschen von medien abwenden, wenn deren inhalte ihnen nicht zusagen. dabei übersiehst du, dass es nicht erst heute massenhaft andere informationsangebote gibt, und dass die aber von großteil der proleten mit kopfschütteln abgelehnt werden. du redest von der herstellung von handlungsfähigkeit, während du die leute als angebliche medienopfer betrachtest, also in wahrheit nicht ernst nimmst. darauf aufbauend nimmst dann die erfahrungen der “gastarbeiter” nicht ernst.
wer dafür plädiert erfahrungen ernst zu nehmen, plädiert übrigens nicht automatisch dafür, auf multikulti-art die durch proletarische armut und rassismus erzwungenen “lebensarten” hochzuhalten und zu verewigen. das ist eine weitere unterstellung. aber schon interessant, dass für die erfahrungen der migrantischen lohnarbeiter kein platz ist. wo tauchen die bitte auf? nicht mal hier.
Ich muss hier überhaupt nichts kleinreden. Das ist nur in deiner Phantasie so.
Ich habe aber Abstand von einem hilflosen moralischen Antirassismus genommen, der die unterdrückte Situation von Migrant_innen nicht in eine Klassenanalyse einordnet und den Kampf gegen den Rassismus auch und gerade unter Arbeitern nicht als unabdingbare Voraussetzung einer “Mobilisierung für den Klassenkrieg” betrachtet.
Dasselbe gilt ohne Umschweife auch für Homophobie und Sexismus.
ja, dann nimmst halt abstand von was, was nur thema wurde, weil du das anderen unterstellt hast. ist recht.
selbstgespräch.
Bin ich nicht der einzige hier!
rhizom, versuch mal unvoreingenommen zu sagen, was Du von dem Song und vorallem dem Video hältst:
http://www.dailymotion.com/video/x1m9w9_bubba-sparxxx-ugly_music
Ganz im Ernst, ich bin neugierig auf deinen Kommentar hierzu!
BITTE!!
“In Deutschland ist es natürlich nur das Poser-Gehabe von notorisch uncoolen Mittelschichts-Crackers wie stankovic.”
meinen bescheidenen erfahrungen nach ist der punk die musi für frustrierte mittel- und oberschichtenkinder. der rap aber, zumindest in den 1990ern, die musi der jugendlichen “unten”, insbesondere in der migrantencommunity. also im westl. österreich wars so. ist jetzt natürlich sehr pauschal gesprochen.
War – noch einmal: WAR – tatsächlich so!
Das Ärgerliche an rhizom ist ja, das er am Hip-Hop genau das ignoriert, was es uns einst bedeutet hat! Davon will er nichts wissen, aber sich zum Fürsprecher der unterdrückten Kanaken aufschwingen, ohne die Leidenschaften und Sehnsüchte, Sorgen und Nöte eines Teils von ihnen verstehen zu wollen.
Wir bleiben für ihn einfach nur das miese Abstraktum “Kanake”!
wundert mich übrigens, was du über die punks weiter oben geschrieben hast: als für die 1990er-jahre im westl. österreich würd ich ja eher sagen, dass die sich zwar nicht gegenseitig an die kehle gegangen sind, aber migrantische rapfans und punks haben sich schon ordentlich verachtet. was durch so schlichte tatsachen begründet war, wie dass es für (migrantische) jugendliche am boden der gesellschaft nur schlecht nachvollziehbar ist, dass man zB ne ganze jeans freiwillig “kaputt” macht. wenn man drum kämpft, das geld überhaupt zusammenkriegen für ein paar klamotten, kommt einem das nämlich irre vor – eben was, was nur gestopfte ösis machen. die punks haben sich freiwillig in den “dreck” geworfen und das zum lässigen lifestyle gemacht; die anderen, die vom system her gezwungenermaßen im “dreck” gehalten wurden, empfanden das als verarsche. die punks wiederum verachteten, dass die “unten” schöne klamotten und autos haben wollen.
Ganz andere Zeiten, mein junger Freund!
Außerdem waren die Punks uns auch scheiß-egal! In der ersten Hälfte der 90er, fernab von Straight-Edge und anderem Faschismus sich tummelnd, traf man dann doch noch auf paar nette Leute, die Punks waren!
Ja, I, schon erstaunlich, was rhizom so alles kann, um seine Plattitüden zu platzieren.
Das nächste wird dir 1000% gefallen, trotzdem ist es gut!
http://www.youtube.com/watch?v=IPpxxrl0xhM
http://www.youtube.com/watch?v=5PsnxDQvQpw
negative potential,
http://www.myvideo.de/watch/5281546/DJ_Jazzy_Jeff_The_Fresh_Prince_Summertime
rhizom schaut lieber weg!
Hier, für euch, ihr deutschen Arschlöcher!
Politischer Rap aus Serbien ohne Schunkelbeat, ohne hirnrissigen Inhalt, dafür auf allerhöchstem Niveau gerappt:
http://www.youtube.com/watch?v=EEYatm2UkwM
Ein sehr schönes Lied! Eine recht gewagte These: zurzeit halte ich die Entstehung eines derart großen Songs in Deutschland für unmöglich, vermag aber keine sachliche Begründung dafür abzugeben.
Tee, auch wenn er kein serbokroatisch kann, wird die Qualität des Tracks sicherlich bestätigen können!
http://www.youtube.com/watch?v=VrhQVDdAbWg&feature=related
fir stankovic. wenn schon, dann gut, besser:
http://www.youtube.com/watch?v=t6aFnXUPOiw
Und zum Abschluss der Diskussion, hier der “Rhizom , Halt’s Maul!” Track:
http://www.youtube.com/watch?v=e9AS63GWygs&feature=related
man, dieses rumgepose mit der eigenen biographie kotzt mich, 54 jahre alt, uneindeutiges geschlecht, nach über 17 geschlechtsanpassungsoperationen inkl. 7 kompletter geschlechtswechsel den schwanz eines 70-jährigen bodybuilders und die muschi meiner mutti nach ihren 17 geburten erhalten, mit 16 geschwistern groß geworden von denen ich inzwischen das jüngste bin, aber erst seit die jüngsten 7 von meinem 3. stiefvater im drogenwahn an uns andere verfüttert wurden, worauf meine mutter sich endültig von ihm trennte, was uns aufgrund ihrer entstellung durch einen chemieunfall in einer fabrik in der sie “schwarz” (no racism!!!!) putzte, auf 3 steuerkarten von meinen ältesten geschwistern, da sie schon eine stelle als spermabankanimierdame hatte, immerhin eine vaterlose kindeheit bescherte, die ich trotz der konflikte mit dem gesetz, als ganz okay empfand, bis ich mit 14 selbst zum ersten mal vater wurde, da ich damals eine klar männliche phase durchlief und nach der vorvorvorvorletzten geschlechtsumwandlung leider die möglichkeit verlor meine inzwischen 3 kinder zu sehen, aber bald darauf war ich ja selber schwanger mit zwillingen und hatte alle hände voll zu tun einen kerl zu halten, der mir freier zuschanzen konnte, die auf dicke bäuche und pralle euter stehen, bis ich mit 18 endlich mein eigenes label aufmachte und in rumänien den gangster-rap begründete, der 14 elemente hat, was bis heute vergessen ist, an.
Der Punkt, stankovic, ist doch, dass du deine politische Kritik am Video oben hinter einem Geschmacksurteil versteckst. Natürlich ist der Clip musikalisch einwandfrei, zumindest besser als alles, was gerade in Deutschland auf den Markt geworfen wird. Lowkey selbst ist zwar eher mittelmäßig, um es vorsichtig auszudrücken, die anderen beiden Rapper sind es aber nicht. Dass ich mich auf eine Diskussion über Pop-Ästhetik nicht einlasse, versteht sich freilich von selbst. Ist hier ja nicht die Spex.
Als ob Du wüsstest, was ein guter Beat oder Rap wäre! Begreif es doch endlich: Du kannst nicht mitreden! Dass Du es nicht kannst, ist ja nichts, das man dir vorwerfen müsste – dass Du es trotzdem willst, lässt einen dann doch schon fragen: Warum um Himmels willen?
Von “mitreden” kann hier keine Rede sein. Das setzte ja voraus, dass hier irgendjemand musikästhetische Kategorien in die Diskussion gebracht, gar den Beat analysiert oder die Poesie dahinter auseinandergenommen hätte, statt nur sinnlos rumzuposen. Was du gemacht hast, ist, Dutzende Videos zu verlinken. Du wirst verstehen, dass ich spätestens nach dem dritten aufgehört habe draufzuklicken, nur um mir deinen erlesenen Geschmack demonstrieren zu lassen.
Könnt ja noch abfärben, ne?
was ist an “rassistischer KLASSENGESELLSCHAFT” eigentlich so schwer zu verstehen?
Ich muss eingestehen, dass eine Seite an rhizom mir durchaus gefällt: egal, was man ihm um die Ohren haut; egal, um wieviel Längen besser das Argument ist, um dessen Widerlegung er sich durch bewußtes Falschverstehen und leicht durchschaubare Unterstellungen bemüht; egal, wie oft man entlarvt, wie uncool er ist; selbst dann noch, wenn man ihn auslachen sollte wegen seines viel zu kleinen Pimmels – er steht immer wieder auf und kämpft weiter, als ob nichts gewesen wäre! Eigentlich ein guter Mann!
Nur, um das eine klarzustellen: Ich bin nicht besonders stolz darauf, einen großen Schwanz zu haben, den habe ich schließlich von meinem Alten geerbt, der – wenn er mir sonst nichts zu bieten hatte – wenigstens dieses eine große Geschenk machen konnte! Danke Papa!
Also das, was bei Rhizom am nervigsten ist – Uneinsichtigkeit, Argumenteresistenz, gewinnen wollen in Diskussionen, kurz, wie l es ausdrückte: Fanatismus – das gefällt dir am besten? Na, passt zu deinem Rumgepose ja wie Arsch auf Eimer. Mann, für solche Aussagen:
kriegt man abseits des Schulhofs keinen Respekt, sondern höchstens Mitleid.
Oder weil du ihnen ständig mit deinem “erlesenen Geschmack” auf die Eier gegangen bist?
Wenn du was bei Rhizom bewundern willst, dann vielleicht, dass er sein Gepose besser versteckt und mit Argumenten garniert.
Übrigens: Große Schwänze sind scheiße. Tun hinten unnötig weh und gehn vorn nicht richtig in den Mund rein. Sind eigentlich nur zum wichsen gut.
Lass Du mal den rhizom in Ruhe! Der Mann ist voller Leidenschaft, die einer Flachzange wie dir als Fanatismus erscheinen muss, weil Du in deinem Leben keinen einzigen Fight angefangen, geschweige denn durchgefochten hast! Es zeugt von einem großen Charakter, eine Diskussion schonungslos zu führen ohne Rücksicht auf die Heulsusen, die besser daran getan hätten sich rauszuhalten. Der feste Wille zu gewinnen – wobei auch immer – ist dir, der schon im vorhinein als Verlierer feststeht, nur all zu fremd! Schon gar nicht bist Du in der Position dem rhizom den ungeheuerlichen Vorwurf zu machen, er sei resistent gegen Argumente – gerade Du, der nie im Leben ein Argument vorgetragen hat, das auch nur ein klein wenig richtig gelegen oder überzeugt hätte . Natürlich kann all das, was mich und andere auszeichnet, wofür uns Respekt zu zollen ist, dir nur als Gepose erscheinen, weil dort wo Du stehst – ganz tief da unten – kann dein Blick zu anderen hinauf nur als Arroganz derer denunziert werden, die dir weit überlegen sind. Ihres Mitleids kannst Du dir sicher sein, weil Du “großer Pimmel” nicht als Metapher verstehst, sondern als Hinweis auf die Tragödie nimmst, die sich zwischen deinen Beinen abspielt und deinen Pornokonsum erklärt, der sich in Sprüchen offenbart, die du lieber an einer Klowand geschrieben hättest.
Wärst Du doch der uncoole Ignorant geblieben, der mit Stolz du sein wolltest, und hättest deine Hoffnung Gewißheit werden lassen! So aber musst Du nun mit deiner Demontage zu recht kommen. Wenn Du dich jetzt noch überhaupt noch traust, sich,das Maul aufzureißen, dann entschuldige dich bei rhizom!
Aua. Fremdschämen ist ja gar kein Ausdruck…
Hör auf zu winseln!
Peinliche Debatte…
http://www.youtube.com/watch?v=sEOKgjoxoto&feature=relmfu
ja, die ganze zeit ist das nun wirklich übertrieben. *hust*
Boah, jetzt reicht’s aber mal wieder mit inhaltslosem Gedisse und Gepose. Das ist hier doch keine Klowand.
sorry, hab’ mich wohl in der tür geirrt. kann schonmal passieren. zum wieder rausfinden etwas geschichte: http://90erhiphop.de/2012/kontroverse-tracks-der-90er-teil-1-lyrische-attentate/