Der rechte konservativ-christlich-abendländische Schriftsteller Richard Wagner stimmt auf der Achse des Guten ein «Kurzes Lob der Islamophobie» an:

Sie wollen wissen, worin der Unterschied zwischen einem Anti­semiten und einem Islamophoben wie mir besteht? […]

Der Antisemit glaubt, sein gesellschaftlicher Status sei durch die Juden gefährdet, der Islamophobe hingegen sieht die Freiheit, und damit die Grundlagen der offenen Gesellschaft durch den Islam als politische Religion bedroht. […]

Nun zu den rechten Islamophoben. Diese nennen sich in der Regel selbst nicht rechts, sie werden vielmehr als rechts bezeichnet und bezichtigt. Die meisten rechts und rechtspopulistisch genannten Islamophoben sind nichts weiter als konservativ und abend­ländisch, christlich. Die linken Islamophoben hingegen sind Leute, die die humanistischen Prinzipien durch den Islam und seine Rechts- und Geschlechtervorstellungen gefährdet sehen.

Gemeinsam ist den rechten und linken Islamophoben die Verteidi­gung des Staates Israel ohne Wenn und Aber […]

Bislang dachte ich immer, der Begriff der Islamophobie sei irreführend, da er den Rassisten «Angst» (statt Chauvinismus und Imperialismus) als treibendes Motiv unterstellt. Da ich mich nun aber von Wagner eines Besseren belehren lassen musste, hier eine kurze Vertonung seiner Argumente: