Der rechte konservativ-christlich-abendländische Schriftsteller Richard Wagner stimmt auf der Achse des Guten ein «Kurzes Lob der Islamophobie» an:
Sie wollen wissen, worin der Unterschied zwischen einem Antisemiten und einem Islamophoben wie mir besteht? [...]
Der Antisemit glaubt, sein gesellschaftlicher Status sei durch die Juden gefährdet, der Islamophobe hingegen sieht die Freiheit, und damit die Grundlagen der offenen Gesellschaft durch den Islam als politische Religion bedroht. [...]
Nun zu den rechten Islamophoben. Diese nennen sich in der Regel selbst nicht rechts, sie werden vielmehr als rechts bezeichnet und bezichtigt. Die meisten rechts und rechtspopulistisch genannten Islamophoben sind nichts weiter als konservativ und abendländisch, christlich. Die linken Islamophoben hingegen sind Leute, die die humanistischen Prinzipien durch den Islam und seine Rechts- und Geschlechtervorstellungen gefährdet sehen.
Gemeinsam ist den rechten und linken Islamophoben die Verteidigung des Staates Israel ohne Wenn und Aber [...]
Bislang dachte ich immer, der Begriff der Islamophobie sei irreführend, da er den Rassisten «Angst» (statt Chauvinismus und Imperialismus) als treibendes Motiv unterstellt. Da ich mich nun aber von Wagner eines Besseren belehren lassen musste, hier eine kurze Vertonung seiner Argumente:






















Schon ein älteres Video. (Als Wilders noch allein im Parlament saß.) Ab Min 0:32. http://www.youtube.com/watch?v=ev8jysQO5C0
Die Message wird aber auch ohne Holländisch-Kenntnisse deutlich
muss da an Gestalten denken, die sich in der Zeit nach 1900 auch nicht als antisemitisch, völkisch, etc. sondern “nur” als “deutsch”, “christlich” und “national” bezeichnet haben
Ich dachte man hätte Angst aus irrationalem und nur Furch aus gutem Grunde wie Thilo dauernd rumgeseiert hat. Aber naja.
“Der Antisemit glaubt, sein gesellschaftlicher Status sei durch die Juden gefährdet, der Islamophobe hingegen sieht die Freiheit, und damit die Grundlagen der offenen Gesellschaft durch den Islam als politische Religion bedroht.”
Die Angst rationalisieren zu wollen ist verständlich geschieht im islamophoben Kontext allerdings in einer Art und Weise, die nichts mehr mit der “Verteidigung der Freiheit” zu tun hat. Sämtliche Negativaspekte (Sexismus, Antisemitismus, Homophobie, Freiheitsfeindlichkeit [siehe Tunesien, Ägypten, Liyben]) werden auf den Islam projiziert und von der eigenen Wergegemeinschaft abgespalten. Welche plötzlich in einem kuschlig vertrauten Licht erscheint.
“Es ist doch nicht alles schlecht bei uns!”
“Die meisten rechts und rechtspopulistisch genannten Islamophoben sind nichts weiter als konservativ und abendländisch, christlich.
Ich fasse mal zusammen: islamophob, konservativ, “abendländisch”, christlich in kurzen Worten: rechts.
So sieht die Rechte in den USA aus und so sieht die Rechte hierzulande aus. Auf die “2000 Jahre alte jüdisch-christliche Tradition” (würg) wird sich ja immer häufiger positiv bezogen.
Boahr ich schau mir das Video jetzt zum 5x an

Made my day
die fette lüge die bei wagners kommentar drinnensteckt, ist, dass es den islamophoben (er und seine kollegen bei der achse des guten sind da eine feine auswahl) um den islam als politische religion und grundsätzlich um einen fortschrittlichen ansatz gehen würde. das mit der “Verteidigung des Staates Israel ohne Wenn und Aber” stimmt, man steht auf seiner seite, egal was “er” tut, zumal das dem schein des fortschrittlichen ansatzes zuträglich ist.
heinsohns artikel in der “zeit” 05, “finis germaniae” ist ein gutes beispiel (abgesehen von anderen rassistischen ansätzen, etwa lateinamerika als region wo sich die leute aus lauter leidenschaft gegenseitig umbringen, die begabung der inder führt er auf die britische kolonialherrschaft zurück,u.a), moslems kommen in seiner grossen weltanalyse nur als unnütze schmarotzer, fanatiker, gewalttäter oder aber als hinterhältige lustgetriebene (vermehren sich mehr als alle anderen) vor. und israel ist die positivschablone für die schlechtheit der anderen