Vielleicht kennt jemand das Gedicht des schwulen Schriftstellers W. H. Auden The Wanderer von 1930:

There head falls forward, fatigued at evening,
And dreams of home,
Waving from window, spread of welcome,
Kissing of wife under single sheet;
But waking sees
Bird-flocks nameless to him.

Die ganze bittere Ironie entfaltet sich allerdings erst, wenn man die gleich­namige literarische Vorlage aus dem 10. Jahrhundert kennt:

Dann binden oft Schlaf und Sorge, beide zusammen,
den armseligen Einsamen:
in Gedanken scheint es ihm, daß er seinen Herrn
umarme und küsse, und auf [dessen] Knie lege
Hände und Kopf, so wie er lange zuvor
in früheren Tagen den Gabenstuhl nutzte.
Dann erwacht wieder der freundlose Mann,
sieht vor sich die fahlen Wogen,
sieht die Wasservögel baden, sieht sie die Federn ausbreiten,
sieht Frost und Schnee fallen, mit Hagel vermengt.

ðonne sorg ond slæp somod ætgædre
earmne anhogan oft gebindað.
Þinceð him on mode þæt he his mondryhten
clyppe ond cysse, ond on cneo lecge
honda ond heafod, swa he hwilum ær
in geardagum giefstolas breac.
Ðonne onwæcneð eft wineleas guma,
gesihð him biforan fealwe wegas,
baþian brimfuglas, brædan feþra,
hreosan hrim ond snaw, hagle gemenged.