CSD-Veranstalter bloßgestellt:

Judith Butler […] hat am Samstagabend einen Zivilcourage-Preis auf der CSD-Bühne am Brandenburger Tor abgelehnt. […] Die Veranstaltung sei ihr zu kommerziell ausgerichtet und richte sich nicht genügend gegen Probleme wie Rassismus und doppelte Diskriminierung […]. Ausdrücklich Lob bekamen von Butler Gruppen, die eine Art alternativen Christopher Street Day jedes Jahr in Kreuzberg organisieren. In dieser Berliner Subkultur werde sich noch mit den großen Fragen von Krieg und Frieden und sexueller Identität in einer modernen Gesellschaft auseinandergesetzt. Der alternative, sogenannte Transgeniale CSD findet in diesem Jahr nicht parallel zum großen CSD statt, sondern am 26. Juni.

Wer nicht weiß, wer Judith Butler ist: Eine ARTE-Dokumentation porträtiert die jüdisch-amerikanische Philosophin, Queer-Theoretikerin und, auch wenn das im Film viel zu kurz kommt: Antimilitaristin auf 52 Minuten: