Mag sein, dass der Menschenrechtsdiskurs die letzte Schwundstufe internationaler Solidarität und globaler Gesellschaftskritik ist – ich finde das folgende Video trotzdem ziemlich anrührend. *Schnief*
cyber nomadism in the desert of the real
Mag sein, dass der Menschenrechtsdiskurs die letzte Schwundstufe internationaler Solidarität und globaler Gesellschaftskritik ist – ich finde das folgende Video trotzdem ziemlich anrührend. *Schnief*
“A Palestinian man has been convicted of rape after having consensual sex with a woman who had believed him to be a fellow Jew. [...] When she later found out that he was not Jewish but an Arab, she filed a criminal complaint for rape and indecent assault.” Guardian, 21 July 2010.
“A recently-revealed tape has shown Binyamin Netanyahu, the Israeli prime minister, discussing ways to undermine the Oslo Accords and calling the United States ‘easy’ to manipulate.” Al Jazeera, 18 July 2010.
“An Arabic children’s choir has been racking up views all over the world with the new YouTube hit ‘when we die as martyrs, we will go to heaven.’” (Ha’aretz)
“Es ist wie ein Termin bei einem Ernährungsberater. Die Palästinenser werden sehr viel dünner, aber werden nicht sterben.” (Dov Weissglas über Aushungerung und kollektive Bestrafung als Zweck der Gaza-Blockade)
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Das Problem an Amnesty ist ja weniger nur der Bezug auf die Menschenrechte, als vielmehr auch nur die Unterstützung bloss derer politischen Gefangenen, die einem gerade in den Kram passen.
Ein aktuelleres Beispiel aus dem Baskenland:
“Javier Urra und Maribel Larrión aus Bañarain an Amnesty International in Nafarroa: danke für nichts! 30.12.2009
Vor einigen Monaten hatten wir ein Treffen mit einem Zuständigen für ai in Nafarroa (span.: Navarra), um ihm zu erklären, dass die Polizei eine schwarze Liste habe, auf der über 20 Jugendliche stehen, darunter auch unsere Tochter. Wir erklärten auch, dass die Jugendlichen sich um einen Termin bei einem Richter bemüht hatten, der sich jedoch weigerte, sie anzuhören. Wir sprachen über die drohende Gefahr, verhaftet zu werden, in Incommunicado-Haft gefoltert zu werden und als Gefangene zu enden.
Vor einigen Tagen (am 24. November 2009) kam die spanische Nationalpolizei mitten in der Nacht, verhaftete unsere Tochter, hielt sie in Incommunicado-Haft, folterte sie und überführte sie in ein Gefängnis, das sich 500 km entfernt von unserem Wohnort befindet.
Deshalb: danke für nichts!”
http://www.gara.net/paperezkoa/20091226/173961/es/Amnistia-Internacional-Nafarroa-gracias-nada
tja, ist gar nicht so leicht, einzustufen, bzw. zu definieren, wer politischer gefangener ist und wer nicht. auch nicht für AI. ist nicht immer so klar und eindeutig
Die Etaratas sind mit Sicherheit keine politischen Gefangenen im Sinne des Mandats von amnesty international.
das schreibe ich, ohne auf den von “50″ angeschnittenen fall der basken näher einzugehen.
@lysis: wieso muss man bei dir jetzt so einen code eingeben um zu posten?
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wenn es dich stört kannst du dir hier einen account holen
Das Captcha-Plugin halte ich für Blödsinn, da wir ja schon Spam Karma 2 einsetzen. Hab’s erst mal wieder deinstalliert.
@willy
Toll, dass du grundsätzlich mal alle baskischen Jugendlichen die aufgrund von politischer Aktivität verhaftet werden als Etaratas (Sic!) hinstellst. Du stehst damit dem spanischen Staat und der Guardia Civil in nichts nach, die Mitglieder von Jugendorganisationen, Parteien, Gewerkschaften, Gefangenenorganisationen etc. etc. verhaften, foltern und einknasten lässt, indem sie ihnen das Label ETA aufdrückt.
@50
Was willst du denn? Du verlinkst eine ETA-Zeitung und stellst ihre Aussage als wahr hin, überzeugt nicht.
auch ein gary lauck hat sich (bzw. seine anhänger ihn) als “politischen gefangenen” bezeichnet. aber nicht in allen fällen ist der missbräuchliche anspruch auf diesen status so klar und eindeutig
@willy
Ok, das ist jetzt Satire um mich zu nerven, oder?