“Criticism is a healthy thing. If you don’t criticize a child, it turns into a monster.”
cyber nomadism in the desert of the real
“Criticism is a healthy thing. If you don’t criticize a child, it turns into a monster.”
“A Palestinian man has been convicted of rape after having consensual sex with a woman who had believed him to be a fellow Jew. [...] When she later found out that he was not Jewish but an Arab, she filed a criminal complaint for rape and indecent assault.” Guardian, 21 July 2010.
“A recently-revealed tape has shown Binyamin Netanyahu, the Israeli prime minister, discussing ways to undermine the Oslo Accords and calling the United States ‘easy’ to manipulate.” Al Jazeera, 18 July 2010.
“An Arabic children’s choir has been racking up views all over the world with the new YouTube hit ‘when we die as martyrs, we will go to heaven.’” (Ha’aretz)
“Es ist wie ein Termin bei einem Ernährungsberater. Die Palästinenser werden sehr viel dünner, aber werden nicht sterben.” (Dov Weissglas über Aushungerung und kollektive Bestrafung als Zweck der Gaza-Blockade)
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hat der eigentlich kinder? pädagogisch ist das meines wissens nach genau FALSCH.
Dann erklär’ mal bitte, warum.
Du wolltest aufhören, ja!
Hängt das nicht irgednwei vom Alter ab? Also, entwickeln Kinder nicht erst irgendwann die Fähigkeit, überhaupt ein “Nein” zu verstehen? Bzw. ein “Nein” anders denn als Gewalt zu verstehen?
Norman Finkelstein erläutert, warum Kritik an Israel sein muss. Natürlich hat er ganz recht – und er positioniert sich da gar nicht einmal so anders als etwa Uri Avnery, der “uns Deutschen” ins Stammbuch schreibt: Deutsche und Israelis sind Freunde, und Freunde sollten einander kritisieren dürfen. Umgekehrt gilt natürlich auch: Jede Kritik hat auch ihren Subtext, also: Jede Kritik wird aus einem bestimmten Interesse heraus artikuliert. Und was sich da alles als Israelkritik verkleidet, darüber müssen wir gar nicht reden.
Worüber es zu streiten gilt, ist allerdings die Unterstellung JEDE Kritik an Israel werde aus antisemitischen Beweggründen geäußert, JEDE Kritik an den Palästinensern sei nichts anderes als ein Pups, welcher dem Arsch der Israelsolidarität entfleuche Und JEDE Art von Kritik an “dem” Islam ein Produkt aus der PI-Giftküche.
Aber wem sag ich das…;-)
Ich finde nicht, dass es um den Subtext, sondern dass es um den Text geht. Ich brauche keine Hermeneutik des Verdachts, um zu zeigen, warum die Islamkritik von PI rassistisch ist. Dazu reicht eine Analyse der manifesten Verdrehungen und inhärenten Essenzialisierungen völlig aus. Erst wenn man gezeigt hat, dass auf der sachlichen Ebene etwas nicht stimmt, dass also der rationale Charakter, den man einer Äußerung von Haus aus unterstellt, objektiv verletzt ist, kann man sich sekundär den psychologischen Beweggründen zuwenden, die dieser Verletzung subjektiv zugrundeliegen. Die Realkritik hat der Ideologiekritik logisch immer vorauszugehen. Sie ist ihr Fundament. Erst musste Marx zeigen, dass die bürgerliche Nationalökonomie eklatante Widersprüche aufweist, bevor er die bewusstseinsimmanenten Gründe für diese analytischen Auslassungen benennen konnte.